Zu diesem Bereich gehören klassische infrastrukturelle Leistungen ebenso wie hoch patientenrelevante Services
Ein verspäteter Patiententransport kann Diagnostik oder OP blockieren. Fehlendes Sterilgut kann einen Eingriff verhindern. Eine verspätete Mahlzeit kann bei diagnostischen oder therapeutischen Zeitfenstern zu zusätzlichen Belastungen führen. Das Krankenhaus-FM umfasst deshalb weit mehr als Gebäudetechnik. Die FM-Themensystematik schließt unter anderem Reinigung, Transporte, Textillogistik, Wäsche, Empfang, Entsorgung, Mobilität, Parken, Außenanlagen und Wegeleitsysteme ein.
Personen, Materialien, Speisen, Sterilgut, Wäsche, Abfälle und Informationen erreichen den richtigen Ort vollständig, sicher und rechtzeitig.
Teilziele
Patienten-, Material-, Speisen-, Wäsche- und Abfallströme werden getrennt und koordiniert. Transportaufträge werden priorisiert und digital disponiert. Versorgungspunkte und Lager werden bedarfsgerecht dimensioniert. Reinigung, Textilversorgung, Speisenversorgung, Empfang, Post, Parken, Mobilität, Außenanlagen, Schädlingsbekämpfung und Entsorgung werden in Serviceketten integriert. Logistische Engpässe werden über Zeitstempel und Ursachenanalysen gesteuert.
Bezug zum Patientendurchlauf
Die Logistik ist nach klinischer Priorität zu steuern. Notfall-, OP-, Intensiv- und Isoliertransporte benötigen andere Reaktions- und Übergaberegeln als planbare Routentransporte. Durchsatz entsteht nicht durch maximale Geschwindigkeit jedes einzelnen Dienstes, sondern durch Synchronisation an den klinischen Engpässen.