New Work im Krankenhaus bedeutet nicht primär Homeoffice
Für klinische Bereiche geht es um verlässliche Arbeitsmittel, kurze Wege, störungsarme Dokumentationsplätze, wirksame Pausenräume, digitale Mobilität und eine Arbeitsumgebung, die Unterbrechungen reduziert. Für Verwaltung, Personal, Einkauf, IT und andere unterstützende Bereiche können hybride Modelle und flexible Büroflächen sinnvoll sein.
Die Arbeitsstättenregeln konkretisieren unter anderem Anforderungen an Raumtemperaturen und Maßnahmen bei sommerlicher Hitze. Für Krankenhausbereiche kommen zusätzliche hygienische, medizinische und funktionale Anforderungen hinzu.
Mitarbeitendenorientierte Arbeitswelten im Krankenhaus gestalten
Arbeitsorte und Services unterstützen sicheres, gesundes, konzentriertes und kooperatives Arbeiten und entlasten medizinische sowie pflegerische Beschäftigte von vermeidbaren Nebenaufgaben.
Teilziele
Klinische Arbeitsplätze werden nach Tätigkeiten und Belastungen gestaltet. Wege, Suchzeiten und Materialengpässe werden reduziert. Rückzugs-, Dokumentations-, Besprechungs- und Pausenbereiche werden bedarfsgerecht bereitgestellt. Administrative Flächen unterstützen hybride Zusammenarbeit. Akustik, Beleuchtung, Temperatur, Ergonomie und Barrierefreiheit werden berücksichtigt. Veränderungen werden mit den Beschäftigten und der Mitbestimmung gestaltet.
Bezug zum Patientendurchlauf
Beschäftigte, die Material suchen, technische Störungen telefonisch nachverfolgen oder Patiententransporte improvisieren müssen, fehlen in der direkten Versorgung. Ein gutes Arbeitsumfeld verbessert deshalb nicht nur Zufriedenheit und Bindung, sondern erhöht die verfügbare Zeit für Patientinnen und Patienten.